Wie lange vorher kann man Plätzchen backen?
Wie lange vorher du Weihnachtsplätzchen backen kannst, wie lange welche Sorte hält, was du einfrierst, und ein Backplan Woche für Woche bis Weihnachten.
Vom Matlaro-TeamVeröffentlicht 7 Min. Lesezeit

Knusprige, trockene Plätzchen wie Cantuccini, Baiser und Lebkuchen kannst du laut King Arthur Baking fünf bis sieben Tage vorher backen und in einer gut schließenden Dose aufbewahren. Alles, was früher fertig sein soll, kommt in den Gefrierschrank: Selbst gebackene Plätzchen behalten dort laut der University of Illinois Extension 8 bis 12 Monate ihre beste Qualität, ungebackener Teig 3 Monate. Du kannst also Mitte November anfangen, solange der Gefrierschrank das Warten übernimmt.
Unten stehen eine Tabelle nach Plätzchensorte, ein Backplan Woche für Woche bis Weihnachten und wie du ohne Rechnerei eine größere Menge zum Verschenken backst.
Wie lange Plätzchen halten
5 bis 7 Tage
So lange vorher lassen sich knusprige Sorten wie Cantuccini und Baiser luftdicht aufbewahrt backen
Quelle| Sorte | Vorher backen | So aufbewahren |
|---|---|---|
| Knusprig und trocken: Cantuccini, Baiser, Krokant, Lebkuchen | 5 bis 7 Tage oder länger | Gut schließende Dose bei Zimmertemperatur |
| Butterplätzchen, Ausstecherle, Mürbeteig | Teig oder fertige Plätzchen einfrieren | Teig flach zwischen Backpapier ausrollen, dann einfrieren |
| Plätzchen aus Teigkugeln | Teig als Kugeln einfrieren | Erst auf einem Blech anfrieren, dann in den Beutel |
| Rollen zum Aufschneiden, etwa Heidesand | Die Teigrolle einfrieren | Auftauen, aufschneiden, backen |
| Gefüllte Plätzchen wie Spitzbuben oder Linzer | Teile vorbacken, ein bis zwei Tage vorher zusammensetzen | Die Füllung bis dahin getrennt lassen |
| Mit Zuckerguss | Vorbacken oder ohne Guss einfrieren, kurz vorher verzieren | Erst verzieren, wenn sie ganz aufgetaut sind |
Die Backtipps in der Tabelle folgen dem Plätzchen-Zeitplan von King Arthur, die Gefrierzeiten stammen von der University of Illinois Extension. King Arthur rät außerdem, gefrorene Plätzchen über Nacht im Kühlschrank aufzutauen, damit der Temperaturwechsel ihnen nicht die Konsistenz verdirbt.
Der Backplan Woche für Woche
Der 1. Advent ist 2026 am 29. November, Heiligabend ein Donnerstag. Hier der Countdown ab Mitte November.
| Wann | Was |
|---|---|
| Mitte November (6 Wochen vorher) | Teige anrühren und einfrieren: Butterplätzchenteig flach zwischen Backpapier, Teigkugeln, Rollen zum Aufschneiden |
| Wochenende vor dem 1. Advent (21. und 22. Nov.) | Die erste Runde Butterplätzchen für den Advent backen, die Hälfte einfrieren |
| Anfang Dezember | Nach Bedarf aus dem Gefrierschrank backen, ein Blech nach dem anderen |
| Etwa 10 Tage vorher (um den 14. Dez.) | Geschenkplätzchen backen, die sich einfrieren lassen, gleich in ihren Dosen einfrieren |
| Eine Woche vorher (um den 17. Dez.) | Die knusprigen backen: Cantuccini, Baiser, Lebkuchen. Ab in die Dose |
| 2 bis 3 Tage vorher | Die Teile für gefüllte Plätzchen backen und am Tag danach zusammensetzen. Guss auftragen |
| Am Abend vor dem Verschenken | Gefrorene Geschenkdosen zum Auftauen in den Kühlschrank stellen |
Vor dem ersten Backwochenende
- Butter, Mehl und Zucker für alle Rezepte zusammengerechnet, nicht nur fürs erste
- Backpapier und Gefrierbeutel
- Gut schließende Dosen, eine pro Sorte
- Ein freies Fach im Gefrierschrank
- Etiketten mit Sorte und Einfrierdatum
Eine größere Menge zum Verschenken
Zum Verschenken backst du Rezepte, die für ein Blech geschrieben sind, doppelt oder dreifach. Rechne nach der Stückzahl um, und stell amerikanische Rezepte mit Cups zuerst auf Gramm um. Die häufigsten Zutaten stehen in Cups in Gramm umrechnen.

Anzac-Kekse
- 20 Min.
- Ergibt 20 Stück
- Australisch
- 3 Schritte
Zutaten
Haferflocken85 g
Kokosraspeln85 g
Weizenmehl (Type 405)100 g
Feiner Zucker (Backzucker)100 g
Butter100 g
Heller Zuckersirup (Golden Syrup)1 EL
+ 1 weitere
Rezeptdaten und Bilder: TheMealDBOriginalrezept
Die Anzac-Kekse im Matlaro-Katalog ergeben 20 Stück. Verdoppelt auf 40 sind das 170 g Haferflocken, 170 g Kokosraspeln, 200 g Weizenmehl, 200 g Zucker, 200 g Butter, 2 EL heller Zuckersirup und 2 TL Natron. Achte auf die Butter: 200 g, ein 250-g-Stück reicht also mit etwas Rest.
Was sich beim Hochrechnen ändert:
- In Runden backen, nicht auf größeren Blechen. Plätzchen brauchen Platz zum Verlaufen. Doppelter Teig heißt doppelt so viele Bleche, die Backzeit pro Blech bleibt gleich.
- Eier bleiben ganz. Ein Rezept mit einem Ei braucht verdoppelt zwei. Halbiert verquirlst du das Ei und nimmst die Hälfte nach Gewicht. Mehr dazu in Rezept auf andere Portionen umrechnen.
- Großen Teig in Portionen kühlen. Ein großer Klumpen braucht viel länger, bis er durchgekühlt ist, als zwei kleine.
Backen mit dem Handy
Matlaro hilft am Backwochenende auf zwei Arten. Ändere die Stückzahl eines Rezepts, und jede Menge zieht mit, gerundet auf etwas, das du abwiegen kannst. Und der Kochmodus führt dich Schritt für Schritt durchs Rezept, mit einem Timer, wenn ein Schritt eine Zeit nennt, und mit einem Bildschirm, der wach bleibt. Das zählt, wenn die Hände voller Teig sind.


Omas Plätzchenrezepte von alten Karten kommen auch hinein: eintippen, was immer kostenlos ist, oder die Seite mit Matlaro Unlimited fotografieren. Und wenn dich auch das Festessen beschäftigt, plant Weihnachtsmenü vorbereiten die Tage davor und den Tag selbst.
Häufige Fragen
Wie lange vorher kann man Weihnachtsplätzchen backen?
Knusprige Sorten wie Cantuccini, Baiser und Lebkuchen fünf bis sieben Tage vorher, luftdicht aufbewahrt. Für früheres Backen einfrieren: Selbst gebackene Plätzchen behalten gefroren 8 bis 12 Monate ihre beste Qualität.
Kann man Plätzchen einfrieren?
Ja, gebacken und als Teig. Die University of Illinois Extension nennt 8 bis 12 Monate für gebackene Plätzchen und 3 Monate für ungebackenen Teig im Gefrierschrank.
Wie bewahrt man Plätzchen auf, damit sie frisch bleiben?
In gut schließenden Dosen bei Zimmertemperatur, knusprige und weiche getrennt. Gefüllte Plätzchen setzt du am besten ein bis zwei Tage vor dem Servieren zusammen.
Wie lange hält Plätzchenteig im Kühlschrank?
Laut King Arthur Baking können die meisten Rühr- und Ausstechteige bis zu fünf Tage im Kühlschrank ruhen. Brauchst du länger, friere ihn ein.
Bildnachweise
- Haferflocken: Avena sativa MHNT.BOT.2015.2.33.jpg, von Roger Culos, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
- Kokosraspeln: Toasted coconut flakes (1).jpg, von Fumikas Sagisavas, Wikimedia Commons, CC0
- Weizenmehl (Type 405): All-Purpose Flour (4107895947).jpg, von Veganbaking.net from USA, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
- Feiner Zucker (Backzucker): Sugar 2xmacro.jpg, von Lauri Andler (Phantom), Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
- Butter: 2023 Masło w maselniczce.jpg, von Jacek Halicki, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
- Heller Zuckersirup (Golden Syrup): Golden Syrup.JPG, von Londonsista, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
- Natron: Sodium bicarbonate CN brightened.png, von Tszrkx, Wikimedia Commons, CC0


